FRED DE OLIVEIRA


ROLLSTUHLFECHTEN

Geschichte

Rollstuhlsport wurde nach dem 2. Weltkrieg von Sir Ludwig Gutmann ins Leben gerufen. Das Rollstuhlfechten ist seit 1960 Disziplin bei den Paralympics, den offiziellen olympischen Spielen von Menschen mit einer körperlichen Behinderung. Im Rollstuhlsport gibt es verschiedene Wettkampfkategorien. Jeder Athlet und jede Athletin wird von ausgebildeten Klassifizierer aufgrund seines Behinderungsgrades (Läsionshöhe, Funktionalität usw.) in die entsprechende Klasse eingeteilt.


Wie wird gefochten?

Die Regeln der Rollstuhlfechter sind analog denen des Fechtens für Fussgänger. Die Fechter bewegen sich dabei nicht – wie allgemein immer wieder vermutet- mit dem Rollstuhl über die Fechtbahn, sondern sind in Fechtgestellen fixiert. Der Abstand zwischen den Fechtern wird aufgrund der Armlänge bestimmt.

Wirkung

Die vielfältigen Bewegungsabläufe beim Fechten fördern die Motorik, Koordination, Präzision und die Schnelligkeit. Die Trainierenden lernen zu beobachten und analysieren. Das Körpergefühl und die Wahrnehmung des Umfeldes wird stetig verbessert. Sie lernen sich selber besser einzuschätzen. Die steigende Mobilität in Körper und Geist, verbessert die Einstellung zum täglichen Leben. Sie fühlen sich dynamisch und frei. Mit diesem neuen Bewusstsein werden die Menschen offener, kommunikativer und erfolgreicher.


Rollstuhlfechten in der Schweiz

Rollstuhlfechten ist in der Schweiz leider noch weitgehend unbekannt.
In Zusammenarbeit mit der Rollstuhl Sport Vereinigung Schweiz und dem IWF (International Wheelchair Fencing) sind wir im Aufbau des Rollstuhlfechtens in der Schweiz.